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Rasierseife – Für die nachhaltige Rasur

Das Rasieren mit Rasierschaum, Rasierseife oder Rasiercreme gehört für viele von uns zum Alltag. Egal ob der Bart nur gestutzt werden soll, oder eine glatte Rasur erzielt werden muss.

Jeder von uns hat dabei über die Jahre hinweg seine ganz eigenen Präferenzen entwickelt und sich die entsprechenden Methoden angeeignet.

Die aktuelle Marksituation sieht etliche Varianten des Rasierens vor:
Es gibt Einwegrasierer, Systemrasierer mit austauschbarer Klinge, Elektronische Rasierer, Trimmer, Rasiermesser oder auch Rasierhobel mit klassischer Metallklinge.

Die Einwegrasierer landen dabei, wie der Name es erahnen lässt, oft nach einmaliger Verwendung im Abfall, wodurch vermeidbarer Plastikmüll entsteht. Auf den ersten Blick scheint das nicht groß ins Gewicht zu Fallen, allerdings gehen Schätzungen davon aus, dass auf diese Weise allein durch Einwegrasierer c.a. 37.000 Tonnen an Plastikmüll entstehen.

Doch bei der Rasur kommt es auch auf den Rasierschaum, die Rasiercreme, oder die Rasierseife an. Die Meisten verwenden dabei einfach Rasierschaum oder Rasiergel aus der Dose und schaden damit der Umwelt. Dabei ist es gar nicht so schwer sich nachhaltiger zu rasieren.

Wir zeigen Dir hier, wie Du das im Alltag ganz einfach umsetzten kannst und welche zusätzlichen Vorteile sich daraus ergeben.

Nachteile des kommerziellen Rasierschaums 

In der Hektik des Alltags greifen wir immer gerne schnell zu den einfachen und offensichtlichen Produkten, wie dem Rasierschaum, den man direkt aus der Flasche aufsprühen kann und der in jeder Drogerie und in jedem Supermarkt griffbereit steht. Doch wie so oft im Leben, ist auch hier der einfache Weg nicht uneingeschränkt zu empfehlen.

Rasierschaum aus der Dose funktioniert nämlich nur so gut, weil der Inhalt der Dose mit Treibhausgasen wie Propan, Butan oder auch Dimethylether versetzt ist. Diese Inhaltsstoffe sind in erster Linie nicht dafür bekannt gesundheitsfördernd zu sein, wohl aber dafür, der Umwelt zu schaden.

Die Nachhaltige Alternative hierzu ist die gute alte Rasierseife.
Diese kann man einzeln nachkaufen, und das auch noch ohne große Umverpackung.

Rasierseife statt Rasierschaum

Ja Du hast richtig gehört! Es gibt nicht nur gepresste Seifen zum Händewaschen, sondern auch für die Rasur. Dies ist aber keineswegs eine neue Erfindung. In den letzten Jahrhunderten war dies das einzige Produkt, das den Menschen überhaupt zur Verfügung stand. Vielleicht kennt der ein oder andere sogar noch die Rasierseife aus dem Badezimmerschrank des Vaters oder sogar Opas.

Rasierseife ist allerdings nicht mit der herkömmlichen Handseife zu vergleichen:
Die Inhaltsstoffe sind speziell für das Gesicht ausgerichtet und ermöglichen eine glatte Rasur frei von Hautirritationen.
Rasierseife eignet sich für Nassrasuren und ist entweder im Tiegel erhältlich oder oft auch in Papier eingewickelt vorzufinden.

Sie ist als weiche aber auch als harte Variante erhältlich. Beide Produkte unterscheiden sich im Volumen des Schaums. Dabei ist festzustellen, dass der Schaum der Rasierseife im Allgemeinen viel dichter ist als der Rasierschaum aus der Drogerie.

Da viele dieser Seifen von Firmen sind, die sie noch nach einer traditionellen Rezeptur herstellen, sind diese ohne Allergene und Parabene. Bei der Produktion werden nur natürliche Bestandteile verwendet was Hautirritationen vorbeugt. Der allseits bekannte und lästige Rasurbrand bleibt also in vielen Fällen aus.  Auch Rasierseifen gibt es zahlreiche Duftrichtungen und Variationen.

Doch die Rasierseife hat noch einen entscheidenden Vorteil:
Sie ist auf Dauer günstiger!

Seifen sind viel ergiebiger und es dauert lange bis einmal eine Rasierseife aufgebraucht ist.

Die Rasierseife ist somit ein Beispiel dafür, dass ein nachhaltiges Leben nicht immer teuer sein muss.

Die perfekte Ergänzung

Wenn Du bei dem Rasierschaum auf die nachhaltige Variante umgestiegen bist, ergibt es natürlich Sinn dies bei deinem Rasierer auch zu tun.

Hierfür kannst du auf einen Rasierhobel, oder ein Rasiermesser zurückgreifen:
Beide sind in der Anschaffung zwar etwas teurer als die handelsüblichen Systemrasierer. Dafür halten sie allerdings viele Jahre, sind nicht aus Plastik und verursachen damit auch keinen zusätzlichen Plastikmüll. Ihre scharfe Klinge, die viel effektiver als die Klinge des Einwegrasierers ist, die schon während der Rasur stumpf wird. Somit werden saubere und einheitliche Ergebnisse viel leichter erzielt. Dadurch dass diese Rasierer meist aus Edelstahl sind rosten sie auch nicht so schnell. Und falls sie doch einmal kaputt gehen sollten, sind sie ganz leicht zu recyceln.

Rasierhobel oder Rasiermesser sind eine Investition in die Zukunft und können bei guter Pflege so lange halten, wie kein Systemrasierer dieser Welt. Die Anschaffungskosten für einen Rasierhobel liegen c.a. bei 35€. Die Klingen, die einmal wöchentlich gewechselt werden sollten, liegen ungefähr bei einem Preis von 0,20€. Dies lohnt sich auf Dauer und ist viel günstiger. Gerade bei einem Hobel sprechen auch viele davon, dass die Ergebnisse viel präziser sind, da der Metallhobel mit seinem Gewicht viel besser in der Hand liegt.

Den Umgang mit einem Rasiermesser muss man jedoch erst einmal erlernen und es wird viel Übung benötigt, um perfekte Rasurergebnisse zu erzielen. Aus diesem Grund empfehlen wir den Rasierhobel.

Wie trägt man Rasierschaum auf? Tipps zum nachhaltigen Rasieren

Dafür brauchst Du zunächst einen Rasierpinsel. Dabei lohnt es sich wirklich auf gute Qualität zu setzen und etwas mehr Geld zu investieren. Schließlich soll der Pinsel auch lange halten. Ob du dich für einen Rasierpinsel mit Naturborsten aus Dachshaar entscheidest oder für die vegane Variante aus synthetischen Fasern, macht heute im Ergebnis eigentlich keinen großen Unterschied mehr.

Wenn Du die Rasur nicht direkt am Waschbecken machst, dann stell eine Schale mit heißem Wasser neben Dich, um die Seife beim Aufschäumen regelmäßig zu befeuchten. Nimm eine zweite Schale für den fertigen Schaum.
Zu guter Letzt brauchst Du noch ein Handtuch.

SCHRITT 1:

Lege den Pinsel in die Schale mit dem heißen Wasser, um ihn schon einmal einzuweichen.

SCHRITT 2:

Anschließend wasche das Gesicht mit warmem Wasser, um die Hautporen zu öffnen. Dadurch werden die Haare auch weicher und können näher an der Wurzel abgeschnitten werden. Für ein besseres Ergebnis kann man auch ein Tuch in warmen Wässern einweichen und dann für ca. zwei Minuten auf die Bartregion legen.

SCHRITT 3:

Nimm den eingeweichten Pinsel aus dem Wasser. Nach kurzem Abschütteln kannst Du nun beginnen die Seife aufzuschäumen. Bewege den Pinsel hierfür in kleinen kreisenden Bewegungen.

Tipp: Wenn der Schaum nur auf der Seife aufgeschäumt wird ist er noch ein bisschen zu dünnflüssig für die Rasur. Wenn Du also das volle Potenzial der Seife ausschöpfen möchtest, dann streife den Schaum am Pinsel in der erwähnten zweiten Schale ab. Wenn Du in dieser genug für deine Rasur gesammelt hast schäume die Seife in der extra Schale noch einmal kurz auf. So gewinnt der Seifenschaum nämlich seine bekannte, cremige Konsistenz.

SCHRITT 4:

Verteile nun den Schaum gleichmäßig auf deinem Gesicht. Rasiere zuerst in Richtung des Haarwuchses und eventuell in einem zweiten Durchgang noch gegen die Wuchsrichtung. So wird Dir eine präzise Rasur garantiert.

Tipp: Lasse die Klingen mit möglichst wenig Druck über die Haut gleiten, da diese schärfer als die der Einwegrasierer ist. Kleine Schnittwunden kannst du mit einem Alaunstein behandeln.

SCHRITT 5:

Wasche das Gesicht im Anschluss mit kaltem Wasser. Dadurch beruhigt sich die Haut und die Poren schließen sich wieder. Dies vermeidet Entzündungen und Rasur-Brand.

Zum Schluss solltest Du noch eine Pflege Deiner Wahl auftragen. Also starte noch heute mit der nachhaltigen Rasur und überzeuge Dich selbst!

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